'MDR - Freie mit Zukunft'

Wir machen bereits mit

„Freie“ des MDR in Festanstellung!

Seit langem beschäftigt der MDR freie MitarbeiterInnen, die eigentlich fest angestellt gehören. Unsere Tätigkeit ist dieselbe wie die der fest angestellten Kollegen und Kolleginnen, deren Rechte haben wir aber nicht. Stattdessen werden betriebliche Risiken einseitig auf uns abgewälzt.  

Darum fordern wir: Legalize it! 

Wir wollen uns gemeinsam dafür einsetzen, dass diese Beschäftigungsverhältnisse in rechtlich saubere Arbeitsverträge umgewandelt werden, von denen wir jetzt und in Zukunft leben können.

Veranstaltungen und Termine

Freie mit Zukunft - wie es weiter geht

169 nicht-­pro­gramm­ge­stal­ten­de und 45 pro­gramm­ge­stal­ten­den freie Mit­ar­bei­te­rIn­nen ha­ben sich bei der Ak­ti­on Freie mit Zu­kunft ein­ge­tra­gen. Die Min­dest­zahl an Teil­neh­mern wur­de da­mit für die nicht-­pro­gramm­ge­stal­ten­den Kol­le­gIn­nen er­reicht, so­mit wer­den wir ak­ti­v. Das Ihr erst jetzt wie­der et­was von der Ak­ti­on hör­st, liegt zum einen an der Ur­laubs­zeit und zum an­de­ren dar­an, dass wir uns noch in­ten­siv mit der ak­tu­el­len Ta­rifrun­de be­schäf­tigt ha­ben. Aber im Hin­ter­grund ist schon ein we­nig pas­sier­t.

Euch in­ter­es­siert jetzt si­cher­lich,

wie es wei­ter­geht. ­Für die nicht-­pro­gramm­ge­stal­ten­den Kol­le­gIn­nen: ver­.­di wird al­le, die sich ein­ge­tra­gen ha­ben an­schrei­ben. Zu­nächst ein­mal müs­sen al­le, die noch nicht ver­.­di-Mit­glied sin­d, Mit­glied wer­den, da­mit auch klar ist, dass je­der wirk­lich mit­ma­chen will. Wenn dies pas­siert ist wird es im Ok­to­ber einen (o­der meh­re­re) Rechts­be­ra­tungs­tag in Leip­zig ge­ben. Bei die­sem wer­den ver­.­di-Ju­ris­ten, Haupt­amt­li­che und Mit­glie­der des Sen­der­ver­bands an­we­send sein. Die in­di­vi­du­el­le Be­ra­tung fin­det dann im­mer mit ei­nem Ju­ris­ten oder Haupt­amt­li­chen und ei­nem Mit­glied des Sen­der­ver­bands stat­t. Wir wol­len mit Euch prü­fen, wel­che An­sprü­che Ihr Euch er­wor­ben habt und wel­che Aus­sich­ten ei­ne Kla­ge hät­te so­wie, ob ei­ne Kla­ge oder die Kol­lek­tiv­lö­sung für Euch bes­ser wä­re. Wir er­fah­ren da­durch, auf was wir beim Ver­han­deln ei­ner kol­lek­ti­ven Lö­sung mit dem MDR ach­ten müs­sen. End­gül­tig lässt sich ver­mut­lich erst sa­gen, wenn das neue Ta­rif­werk mit sei­nen even­tu­el­len Aus­nah­men und Son­der­re­ge­lun­gen be­kannt ist, wel­che Lö­sung für Euch die bes­se­re ist. Und wich­tig ist auch: Die Ent­schei­dung liegt im­mer bei Dir.

Für die pro­gramm­ge­stal­ten­den Kol­le­gIn­nen:

Lei­der sind bei den Pro­gramm­ge­stal­ten­den Mit­ar­bei­tern nicht ge­nü­gend Teil­neh­mer zu­sam­men ge­kom­men. Wir prü­fen jetzt noch ein­mal, ob Du nicht als nicht-­pro­gramm­ge­stal­ten­de/r Mit­ar­bei­te­rIn in Be­tracht kommst. Au­ßer­dem wer­den wir in Ab­hän­gig­keit vom Aus­gang der Ver­hand­lun­gen bei den nicht-­pro­gramm­ge­stal­ten­den Mit­ar­bei­te­rIn­nen nach den Ver­hand­lun­gen viel­leicht noch einen zwei­ten Ver­such bei den pro­gramm­ge­stal­ten­den Mit­ar­bei­te­rIn­nen un­ter­neh­men. Wenn Du nach wie vor von den Vor­tei­len ei­ner sol­chen Ak­ti­on über­zeugt bist, über­zeu­ge Dei­ne Kol­le­gIn­nen und viel­leicht wer­den es dann ge­nü­gen­d.

Was sonst noch wich­tig ist:

Wir brau­chen für die Ver­hand­lun­gen so­wie für die Or­ga­ni­sa­ti­on und wei­te­re Tä­tig­kei­ten noch Mit­strei­te­rIn­nen, die die Ak­ti­on un­ter­stüt­zen. Wenn Du al­so In­ter­es­se an ei­nem sol­chen En­ga­ge­ment hast, freu­en wir uns auf Dich - Dei­ne Wün­sche und Er­fah­run­gen sind uns wich­tig und will­kom­men. Wir hof­fen auf ei­ne brei­te Be­tei­li­gung al­ler an Ak­tio­nen und Aus­tauschaben­den zum The­ma. Nur so ist ge­währ­leis­tet, das auch Dei­ne Wün­sche be­rück­sich­tigt und wahr­ge­nom­men wer­den kön­nen.

Aktuelle Entwicklung

Unsere Stellungnahme zur Mitarbeiterversammlung im KiKa 

Fakenews im KiKa?!

Freie Mitarbeiter in Festanstellung?! - Angst machen gilt nicht!      
Bei einer Mitarbeiterversammlung des KiKA in dieser Woche in Erfurt warnte der Programmgeschäftsführer Michael Stumpf ausdrücklich davor, sich bei www.mdrfreiemitzukunft.verdi.de zu beteiligen. Soweit so schlecht.
 
Aber man glaubt es kaum: Mit einigen kurzen abwertenden Äußerungen über  Donald Trump kam er unmittelbar zu einem Vergleich mit der ver.di-Initiative. Dabei wurde von ihm schnell auch der Begriff „postfaktisch“ verwendet und die ver.diInformationen als Fake News bezeichnet.  Immerhin benutzte Herr Stumpf auch eigenes Vokabular: Er äußerte vor der Belegschaft, man solle sich überlegen, ob eine Gewerkschaft, die solche Falschinformationen verbreite, das viele Geld wert sei, das man an sie bezahlt. 
 
Mehrere Kolleginnen und Kollegen haben sich bei uns verwundert oder empört über das als populistisch empfundene Auftreten von Herrn Stumpf geäußert. Wir wissen nicht, was (wer?) Herrn Stumpf dazu veranlasst hat, sich mit offenbar geringer Sachkenntnis zu äußern.
 
Lassen Sie sich nicht verunsichern oder einschüchtern. Machen Sie es anders, als der Programmgeschäftsführer.  Denn wie lernt man es schon in der Sesamstraße: „…wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt bleibt dumm…!“ Deshalb informieren Sie sich bitte gründlich und entscheiden Sie bitte dann, ob ver.di den Mitgliedsbeitrag wert ist oder nicht. 

Ihr Senderverbandsvorstand von ver.di im MDR

'Freie mit Zukunft' im ÖRR

  • BR  - Tarifvertrag geschlossen
    (bis jetzt ca. 200 Kollegen in Festanstellung) 

  • ZDF - 347 Kollegen machen mit  

  • RBB - 214 Kollegen machen mit  

  • DW  - 94 Kollegen machen mit 

  • MDR - MACH DU AUCH MIT!

             (Stand 03.Mai 2017)

ver.di Kampagnen